Wie hat es eigentlich angefangen?

Vor Jahren habe ich eine magische Frau kennengelernt. Warum magisch? Sie hatte eine solche Ausstrahlung, die nur Sterne haben können. Und mit Sternen kannte sie sich gut aus. Ich glaube, sie beherrscht nicht nur die Sternendeutung. Aber das habe ich nicht mehr erfahren können. Ich habe ihr gezeigt, dass ein Computer kein Drache ist, sie stellte mir mein Geburtshoroskop auf und weihte mich in das ein, was man heute unter "Bestellung beim Universum" kennt. Damals war es ein Spiel für mich, meine Wünsche so präzise wie nur möglich zu formulieren. Mit dem Gedanken - es kann doch nicht schaden und hat keine Nebenwirkungen, habe ich den Vorgang schnell vergessen. Zu der Zeit hatte ich als Netzadminin gearbeitet, aber war sehr unzufrieden. Als man mich aus der Probezeit entlassen hat, war ich verzweifelt, aber nicht, weil ich die nicht gemochte Tätigkeit verloren habe, sondern weil es so erniedrigend war. Es war ein Freitag. Am Samstag ist mir ein Stellenangebot begegnet, das wunderbar zu meinen Fähigkeiten passte. Ich habe mich bemüht die Stelle zu bekommen und es hat geklappt. Nachhinein stellte sich heraus, dass die Arbeitsbedingungen, sogar die, die ich im Scherz genannt habe (wie oft Umsteigen um Ziel zu erreichen) voll erfüllt waren.

Aber kommen wir zurück zu meinem Geburtshoroskop. Es war das erste Mal, dass ich hörte, ich hätte "heilende Hände". Wie schnell gehört, so schnell auch vergessen. Ich habe nicht gewusst, was ich mit dieser Information anfangen soll. Ich habe mir zwar Literatur besorgt, aber die vorgeschlagenen Tests oder Übungen waren mit mir nicht kompatibel.

Das zweite Mal hörte ich davon, als meine Mutter Krebs bekommen hat und ich verzweifelt einen Astrologen aufgesucht habe. Er hat nicht nur diese Fähigkeiten bestätigt, sondern auch einige mehr genannt. Am Ende sagte er nur, ich soll endlich was damit tun und schickte mich zu einer Reiki-Meisterin.

Ich habe den ersten Grad der Einweihung erworben (ja, gegen Geld getauscht). Ich weiß nicht, ob es nötig war. Aber das, was die Initiation begleitete, hat mich beruhigt und gefestigt.

Danach folgte (irgend wann) die Lichteinweihung, um die Chakren zu erweitern.

In der Zeit ist meine Bibliothek sehr groß geworden. Ich habe fast alle Publikationen erworben, die mir meine Fähigkeiten näher bringen konnten, die mir den Unterschied zwischen Fluch und Segen erklärten und die mir erlaubten, an und mit meinen Fähigkeiten zu arbeiten (nicht im beruflichen Sinne).

Ich habe auch Bilder gemacht, gemacht und nicht gemalt, weil ich nie malen konnte. Sie entstanden aufgrund von Visionen oder als eigenartiger Druckausgleich für meine Hände. Man berichtete, sie lindern Schmerzen und lassen hoffen.

Wofür halte ich mich?

Ich werde nie sagen, ich bin Heilerin. Ich staune jedes Mal, wenn mich die Energie durchfließt.

Ich wurde schon mal gefragt, ob ich danach müde bin. Nein, denn ich bin nur eine Leitung für die Kraft.
Das einzige, was ich kann, ist die Intensität oder die Breite des Strahls zu beeinflussen.